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Kreis Pinneberg, Pinneberg, Halstenbek, Elmshorn, Quickborn, Wedel, Uetersen und Schenefeld


 

Herzlich willkommen
auf der Internetseite des Diakonievereins Migration

Hier finden Sie detailierte Informationen über unsere Migrationsfachdienste und integrationsfördernden Maßnahmen und Projekte.

DiakonievereinIn den vergangenen Jahren hat sich der Diakonieverein zu einem spezialisierten "Zentrum für Integration und Bildung" entwickelt. Die angebotenen Integrationsmaßnahmen haben zum Ziel, die Ressourcen der Menschen mit Migrationsgeschichte zu fördern, Hemmnisse bei der Aufnahme und beim Aufenthalt entgegenzuwirken und auf Chancengleicheit hinzuwirken. Integration wird dabei als ein zu gestaltender wechselseitiger Prozess verstanden.

Neben den Anforderungen an die eingewanderten Menschen, die hiesige Lebensweise zu verstehen und in ihre Lebensgestaltung einbeziehen zu können, stellt dieser Prozess auch Anforderungen an die aufnehmende, vielfältiger gewordene Gesellschaft. Wir sind davon überzeugt, dass Integration nachhaltig dort gelingt, wo ein günstiges Klima für positive Einstellungen und Meinungen zur Vielfalt vorhanden ist.

Diakonieverein Migration feiert 40 Jahre:

Zum Jubiläum wurde die Sinus-Studie zu Lebenswelten von Migrantinnen und Migranten in Deutschland vorgestellt

Gespannt verfolgten die Gäste aus Politik und Kirche auf dem Jubiläumsfest des Diakonievereins Migration in Halstenbek statistische Kurven und Prozentzahlen. Klaus Gerhards von der iD-Agentur-Ruhr aus Dorsten war aus Nordrhein-Westfalen angereist und stellte Erfahrungen aus seinem Bundesland zur Diskussion: aktuelle Ergebnisse der Sinus-Studie über Migranten-Milieus in Deutschland.

Zur 40-Jahrfeier des Diakonievereins Migration e. V. erhielten Vorstand, Mitglieder, Mitarbeitende sowie Partner aus Politik und Gesellschaft eine Einführung in die Lebenswelten von Bürgern mit Migrationshintergrund aus Europa, Südamerika, Asien und Afrika. Acht unterschiedliche Milieus von Menschen mit Migrationshintergrund wurden vorgestellt.

Die Studie differenziert mit soziodemographischen Daten, Werten und Einstellungen die Lebenswelten von Menschen, die aus Familien mit anderem Kulturhintergrund kommen, jedoch immer öfter hier geboren sind. Doch nicht das Herkunftsland sondern der Bildungsgrad und die soziale Lage spiele die entscheidende Rolle für die Integration der Menschen mit Migrationshintergrund, betonte Klaus Gerhards. Diese Erkenntnisse entsprechen vielen Erfahrungen des Diakonievereins Migration und seinen 17 Mitarbeitenden und 80 ehrenamtlichen Helfern.

„Wir haben ein großes Haus geerbt, ein großes Haus der Welt, in dem wir zusammen leben müssen – Schwarze und Weiße, Morgenländer und Abendländer, Juden und Nichtjuden, Katholiken und Protestanten, Muslime und Hindus –
eine Familie, die in Ideen, Kultur und Interessen zu Unrecht getrennt ist, die, weil wir niemals wieder getrennt leben können, irgendwie lernen muss, in Frieden miteinander auszukommen." (Martin Luther King)